Schweißsteuerungen

Techniken: Wechselstromtechnik
  Gleichstromtechnik
  Mittelfrequenztechnik
  CD-Technik (Kondensatorentladung)

Wechselstrom

MPK 10

 
Programme 8
Starts 2
Magnetventile 2
Thyristor 40 A bis 580 A

Option Maschinensteuergerät


MPS 100/200/300

 
 

MPG 200

 
Thyristor   250 A bis 3700 A
Ausführungen  
Mono Fünfzeitensteuerung
1 Programm
1 Magnetventil
Multi Fünfzeitensteuerung
5 Programme
2 Magnetventile
Mono R1 Sekundäre Stromregelung
Sekundäre Stromüberwachung
Fünfzeitensteuerung
1 Programm
1 Magnetventil
Multi R1 Sekundäre Stromregelung
Sekundäre Stromüberwachung
Fünfzeitensteuerung
5 Programme
2 Magnetventile

MPS 8043/MPS15043

Thyristor 250 A bis 3700 A

100 Programme
Stromprogramm
Druckprogramm
Stepperfunktion
Druckerausgang
1 oder 3 Phasensteuerung


MPS9173 + Mundus

Bedienoberfläche (Mundus)
Vernetzbarkeit bis zu 52 Modulen
64 - 128 Programme
Einzel-, Zentral- und Netzwerksbetrieb
Wechselstromregelung
Wechselstromüberwachung
Proportionalventilregelung

Gleichstrom

Vorteile von Dreiphasen Gleichstrommaschinen:

  Günstige Anschlussbedingungen:
Symmetrische Netzbelastung aller 3 Phasen des Versorgungsnetzes Niedrige Installationskosten für Netztransformator, Anschlusskabel und Hauptschalter
  Großer Leistungsfaktor - kleine Verluste
Im Gegensatz zu Wechselstrommaschinen mit äußerst niedrigem Leistungsfaktor wird ein Leistungsfaktor (cos phi) von 0,9 erreicht. Die induktiven Verluste im Sekundärbereich sind praktisch Null.
  Niedriger Energieverbrauch
Durch Wegfall der Induktivität im Sekundärkreis kann ein optimales Übersetzungsverhältnis "primär/sekundär" gewählt werden. Daraus resultiert eine geringere Leistungsaufnahme aus dem Versorgungsnetz.
  Geringe Legierungsneigungen der Elektroden
Konstanter Stromfluss durch Fehlen der Nulldurchgänge beim Stromverlauf sorgt für geringe spezifische Belastung der Elektroden. Hierdurch vermindert sich in der Regel die Legierungsneigung, und die Elektrodenstandmenge wird größer
  Hoher Schweißstrom bei kleiner Sekundärspannung
Bei entsprechender Dimensionierung des Sekundärkreises genügen kleine Sekundärspannungen zur Erzeugung eines hohen Schweißstromes auch bei großen Maschinenausladungen, weil der induktive Widerstand fehlt. Die Maschinen schweißen "weicher", eine Spritzerbildung wird weitgehenst vermieden.
  Kurze Schweißzeiten mit begrenzter Wärmeeinflusszone
Im Vergleich zu Wechselstrom wird beim Schweißen mit Gleichstrom in gleicher Zeit mehr Wärme eingebracht, weil der Stromverlauf nicht mehr sinusförmig ist und die Nulldurchgänge entfallen. Werkteil und Elektroden werden thermisch geringer belastet, die Wärmeeinflusszonen bleiben klein.
  Gleichmäßige Stromverteilung in Elektroden und Werkteil
Die Stromverteilung in Elektroden und Werkteil bestimmt nur noch der ohmsche Werkstoffwiderstand, so dass sich zwangsläufig eine weitgehend gleichmäßige Stromverteilung ergibt. Dies ist besonders vorteilhaft bei mehreren Punktstellen, beim Buckel- und beim Drahtkreuzschweißen.

MPS 8043/MPS15043

 
  50 Programme
3 Phasengleichstrom
Sekundärkonstantstromregelung
Druckerausgang

MPS9173R2

 
MPS 9000 Stromüberwachung

Vernetzbarkeit

Mittelfrequenztechnik

Methode:

In einer speziellen Invertersteuerungen wird die dreiphasige Netzspannung gleichgerichtet und zu einer 1000 Hz Wechselspannung umgeformt. Diese Spannung wird auf einem kompakten, eng gekoppelten Transformator gegeben und sekundärseitig wieder gleich gerichtet. So entsteht für die Schweißung ein Gleichstrom, der, bedingt durch die 1000 Hz, schnell und genau geregelt werden kann.

Vorteile:

  • Kleine, gewichtssparende Transformatoren (niedrige Eigenimpedanz, geringer Kühlwasserbedarf, Reihenschaltung aller Kühlkreisläufe, ab Baugröße MF 180 Sekundär-Schutzbeschaltung, Dioden max. paarweise verspannt, hohe Leistung bei kleiner Baugröße)
  • Sehr geringe induktive Verluste durch hochwertigen Gleichstrom (geeignet für große Sekundärfenster)
  • Bessere Regelungsmöglichkeiten, da im Zeitraster von 1 ms reagiert werden kann.
  • Schnelle Stromanstiegsgeschwindigkeit und somit hohe Energiebringung in kurzer Zeit.
  • Symmetrische Netzbelastung

Anwendungsgebiete:

  • Kurzschweißungen (z.B. Ringbuckel), teilweise als Ersatz von Kondensatorentladungsmaschinen
  • Schweißen von verzinkten Blechen
  • Verbinden unterschiedlicher Werkstoffe sowie Nichteisenmetalle
  • Verschweißen von beschichteten Werkstoffen
   

Steuerung

Inverter HWI 2000

Bedienteile

Steuerung mit:

PC-Bedienung
Stromprogramm
Druckprogramm
Proportionalventil
KSR-Regelung
Überwachungsfunktion
Zeiten in Millisekunden
Zeiten in Millisekunden oder Perioden
lineare Stepperfunktion
Logbuchspeicher
Zentrale Bedienung oder HPG
Qualitätssichernde Funktionen

Leistungsklassen

Bauformen

Ausführung:

Standard 4 Programme
Stromanstieg
Standard IQ 4 Programme
Stromanstieg
Überwachungsfunktionen
Profil IQ 64 Programme
Stromprofil
Proportionalventilansteuerung
Druckmessung
Diverse Sonderfunktionen
Überwachungsfunktionen
Mundus EVA/500 512 Porgramme
Stromprogramm
linearer Stepper
Proportionalventil-Ansteuerung
Diagnose- und Überwachungsfunktionen

Kondensatorentladung

Die CD (Capacitator-Discharge)-Schweißtechnik funktioniert nach dem Prinzip der transformierten Kondensatorentladung.

Merkmale

Typische Entladekurve:  
1. Vorwärmzeit

2. Schweißzeit

3. Nachwärmzeit

 

Es gibt 3 verschiedene Maschinentypen:

Tischmaschinen
Leistung 800 Ws bis 3200 Ws
Elektrodenkraft 40 daN bis 800 daN
   
Ständermaschinen
Leistung
6000Ws bis 12000Ws
Elektrodenkraft 100 daN bis 2000 daN
   
Portalmaschinen
Leistung 18000 Ws bis 60000 Ws
Elektrodenkraft 1000 daN bis 12000 daN

Die megapuls CD-Schweißmaschinen sind modular aufgebaut. Sie umspannen das gesamte Spektrum von einfachen Maschinen mit manueller Beschickung, mit halb- und vollautomatischer Beschickung und Integration in automatisierte Fertigungsanlagen und -linien.

Auslegung entsprechend der individuellen Anwendung